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Affenpinscher

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Der Affenpinscher ist ein drahthaariger Terrier-ähnlicher Spielzeughund. Aufgrund seiner Intelligenz und Herzlichkeit gegenüber anderen Tieren ist es ein gutes Haustier. Mit seinem großen Bart und den langen Augenbrauen ist der Hund optisch exquisit, aber von Natur aus robust, da er zur Schädlingsjagd gezüchtet wurde. In Frankreich wird die Rasse aufgrund ihres schelmischen Charakters als „kleiner Schnurrbartteufel“ bezeichnet.

Physikalische Eigenschaften

Der Gesichtsausdruck des Affenpinschers mit Bart und langen Augenbrauen lässt ihn wie einen Affen und sogar komisch ernst aussehen. Sein raues Fell ist am ganzen Körper 2,5 cm lang und an Brust, Kopf, Hals, Beinen und Bauch etwas länger. Ursprünglich bestand die Funktion des Fells darin, Schutz vor rauen Wetterbedingungen und Ungeziefer zu bieten.

Der mittelgroße, kräftige, kompakte und quadratisch proportionierte Affenpinscher ist eine kleinere Variante eines Arbeitsterriers, aber nicht so empfindlich, wie er scheint. Es ist sehr zäh, aktiv und flink genug, um Ratten und Mäuse zu jagen und zu fangen. Der Gang des Hundes ist mittlerweile selbstbewusst und leicht.

Persönlichkeit und Temperament

Der Affenpinscher unterscheidet sich von anderen Terriern dadurch, dass er gut mit Haustieren und anderen Hunden umgehen kann. Dieser kleine Hund fühlt sich am wohlsten mit seiner Familie, die Spaß an Humor und Unterhaltung hat.

Er ist ein echter „Affen“-Terrier, sowohl was seinen Charakter als auch sein Aussehen angeht: Er mag von Natur aus ein neugieriger, mutiger, geschäftiger und eigensinniger Terrier sein, aber er ist auch schelmisch, verspielt und benimmt sich gern wie ein Affe. Der Affenpinscher neigt auch zum Klettern und Bellen.

Pflege

Einige lebhafte Indoor-Spiele, kurze Spaziergänge an der Leine oder Toben im Freien können den Bewegungsbedarf des aktiven und energiegeladenen Affenpinschers decken. Der Hund kann nicht draußen leben, spielt aber gerne draußen. Das raue Fell muss zwei- bis dreimal pro Woche gekämmt und alle drei Monate in Form gebracht werden. Bei Haustieren erfolgt die Formung durch Abschneiden, während bei Ausstellungshunden das Abziehen erforderlich ist.

Gesundheit

Der Affenpinscher, der eine durchschnittliche Lebenserwartung von 12 bis 14 Jahren hat, neigt dazu, an kleineren Krankheiten wie Hornhautgeschwüren zu leiden. Atembeschwerden, offener Ductus arteriosus () und eine offene Fontanelle werden manchmal auch bei dieser Rasse beobachtet. Um einige dieser Probleme zu identifizieren, kann ein Tierarzt beim Hund Knie- und Herztests durchführen.

Geschichte und Hintergrund

Der Affenpinscher wird in Frankreich als „Diablotin Moustachu“ oder „Schnurrbärtiger kleiner Teufel“ bezeichnet und gehört zu den ältesten Spielzeugrassen. Sein Name bietet eine treffende Beschreibung der Rasse: Affen, was Affe bedeutet, und Pinscher, was Terrier bedeutet. Die Herkunft des Affenpinschers ist nicht so klar. Während niederländische Maler im 15. Jahrhundert häufig Hunde zeichneten, die dieser merkwürdigen Rasse ähnelten, gibt es keine eindeutigen Beweise für den Ursprung der Rasse.

Im Mitteleuropa des 17. Jahrhunderts waren mehrere kleine Terrier Experten im Vernichten von Ratten. Auch in Deutschland wurden diese Terrier eingesetzt, um Küchen und Ställe frei von Nagetieren zu halten. Es gab kleinere Arten desselben Hundes, die als Schoßhunde für Frauen fungierten, Mäuse töten und das Haus mit ihren lustigen Possen unterhalten konnten. Es wird angenommen, dass sich dieser kleine Stamm später zum Affenpinscher entwickelte, der dann durch Kreuzung mit dem Deutschen Seidenpinscher und dem Deutschen Seidenpinscher verbessert wurde.

Viele drahtbeschichtete Spielzeuge, darunter auch das Spielzeug, stammen vom Affenpinscher ab. Am beliebtesten ist die Rasse in Deutschland, das oft als sein Heimatland bezeichnet wird. Der American Kennel Club gewährte ihm 1936 die Anerkennung, doch der Zweite Weltkrieg verringerte seine Popularität. Heute ist die Rasse in den USA und sogar in Deutschland noch immer selten.