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Afghanischer Windhund

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Würdevoll und zurückhaltend ist der Afghane ein Aristokrat unter den Hunden. Er ist ein ausgezeichneter Jäger, wird aber vor allem wegen seines spektakulären Aussehens und als Ausstellungshund geschätzt.

Physikalische Eigenschaften

Der Afghanische Windhund ist mit dichtem, seidigem Haar bedeckt, das in verschiedenen Farben erhältlich ist. Tatsächlich ähnelt er im Körperbau einem Windhund und ist bekannt für seine Fähigkeit, schnelles Wild zu jagen und mit doppelter Federung zu galoppieren. Sein hohes Becken und sein kurzer Rücken ermöglichen es der Rasse, sich leicht zu drehen und große Höhen zu springen, beides unverzichtbare Eigenschaften für einen Hund, der ursprünglich Wild auf felsigem Gelände jagte. Die großen Füße des Afghanen schützen ihn auch vor Verletzungen, die beim Laufen auf unebenem Boden entstehen, während das seidene Fell wirksam gegen Kälte wirkt.

Er bewegt sich mit hoch erhobenem Schwanz und Kopf, sein Ausdruck ist stolz und würdevoll und sein Gang ist federnd und elastisch.

Persönlichkeit und Temperament

Obwohl der Afghanische Windhund eine etwas zurückhaltende und gelegentlich schüchterne Rasse ist, liebt er die Jagd und Jagd. Allerdings kann ein Afghanischer Windhund ein glückliches Leben im Haus führen. Die Rasse ist nicht grob gegenüber Kindern (die ihr clowneskes und fröhliches Temperament lieben), aber der Hund kann manchmal launisch werden und sich schlecht benehmen. Manche würden vielleicht sogar sagen, dass der Afghanische Windhund in seinem unabhängigen Wesen fast einer Katze ähnelt.

Pflege

Dieser perfekte Haushund erfordert sorgfältiges Bürsten und Kämmen seines Fells. Besondere Vorsicht ist geboten, wenn der Hund sein Welpenfell abwirft. Der Afghanische Windhund benötigt außerdem tägliche Bewegung wie einen langen Spaziergang oder einen kurzen Sprint. Tatsächlich liebt dieser Hund es, in kleinen Gebieten schnell zu rennen. Liebhaber des Afghanischen Windhundes sollten darauf achten, dem Hund Zugang zum Freien und ein schönes, weiches Bett zu gewähren.

Gesundheit

Der Afghanische Windhund, der eine durchschnittliche Lebenserwartung von 12 bis 14 Jahren hat, ist nicht anfällig für größere gesundheitliche Probleme. Zu beachten ist, dass die Rasse Schwanzverletzungen erleiden kann und auf eine Barbiturat-Anästhesie reagiert. Gelegentlich treten bei der Rasse auch gesundheitliche Beschwerden wie Hüftdysplasie (Hüftdysplasie), Katarakt und nekrotische Myelopathie auf. Um einige dieser Probleme zu identifizieren, kann ein Tierarzt Hüft- und Augenuntersuchungen des Hundes durchführen.

Geschichte und Hintergrund

Der Afghanische Windhund ist eine alte Rasse. Er gehörte zu den Windhunden des Nahen Ostens und seine Vorfahren reichen bis in die Zeit der ägyptischen Pharaonen zurück. Ursprünglich wurde die Rasse von Nomadenstämmen als Jagdhund zur Jagd auf Fleisch und Hasen eingesetzt, wobei Falken dabei halfen, sich auf die Beute zu stürzen. Nach mehreren Generationen in den Bergregionen Afghanistans entwickelte sich der Afghanische Windhund nach und nach zu einem flinken, schnellen Hund mit großer Ausdauer und Sprungkraft.

Die Rasse war jahrhundertelang in den afghanischen Bergen isoliert und wurde erstmals in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts nach England gebracht. Diese Hunde wurden ursprünglich als Barukhzy Hounds oder Persische Windhunde bezeichnet. Aufgrund ihrer vielfältigen Natur wurde die Sorte Zardin schließlich zur beliebtesten Sorte.

Die Rasse wurde schnell zum Star der Glamour-Welt und erfreute sich bald auch in anderen Kreisen großer Beliebtheit, beispielsweise auf Hundeausstellungen. Der Afghanische Windhund erreichte in den 1970er Jahren den Höhepunkt seiner Popularität, ist aber immer noch auf der ganzen Welt bekannt.

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