Tipps und Tricks

Black-Dog-Syndrom: Sind Adoptionen betroffen? Wichtige Fakten, die Sie wissen sollten

31views

Haben Sie sich jemals gefragt, warum Tierheimmitarbeiter bei der Ankunft eines Wurfs voller schwarzer Welpen seufzen und den Kopf schütteln? Es ist nicht der Hund, das versichern wir Ihnen. Es ist die Idee des Hundes – es ist das Black-Dog-Syndrom.

Das Black-Dog-Syndrom liegt vor, wenn schwarze Hunde ignoriert werden, während potenzielle Besitzer sich die Hunde mit der helleren Farbe schnappen. Dies würde bedeuten, dass schwarze Hunde länger in Tierheimen und Pflegefamilien bleiben als andere Hundefarben. Aber ist das Black-Dog-Syndrom eine Tatsache oder eine Theorie? Lassen Sie uns untersuchen.

Trennwand - Hundepfote

Wann begann das Black-Dog-Syndrom?

Es ist schwer zu sagen, wann die Theorie des Black-Dog-Syndroms entstand. Das Problem erlangte Anfang der 2000er Jahre öffentliche Aufmerksamkeit, besteht jedoch schon seit Jahrhunderten 1.

In der Folklore repräsentieren schwarze Hunde und Katzen das Böse, Dämonen und Wächter der Hölle. Schwarze Tiere verkünden schlechte Vorzeichen, Flüche, böse Geister und vieles mehr. Schriften und Gemälde zeigen diese Tiere verzerrt, weil ihre Herkunft beunruhigender ist.

Mit der Zeit begannen diese Mythen zu verblassen, aber der Schaden war angerichtet: Tiere mit schwarzem Fell stehen für Dunkelheit.

Auch wenn Sie es nicht glauben: Die Idee ist aus Shows, Filmen und Büchern tief in uns verwurzelt. Es ist schwer, einen Halloween-Laden ohne schwarze Katze, eine Hexe ohne Krähe oder eine dunkle Gruselhöhle ohne schwarzen Hund zu finden.

Schwarzer Hund sitzt auf Gras
Bildnachweis: Fototöne, Shutterstock

Trennhund

Black-Dog-Syndrom und Adoptionen

Wir wissen heute, dass ein Tier keine Kontrolle über seine Fellfarbe hat. Dennoch scheinen schwarze Hunde weniger Adoptanten anzulocken, so die Verantwortlichen des Tierheims.

Einige, die das Black-Dog-Syndrom erlebt haben, glauben, dass es daran liegt, dass schwarze Hunde schwer zu fotografieren sind. Schwarze Tiere zeigen nicht so viele Details, weil die Schatten mit ihrem Fell verschmelzen.

Haben Sie schon einmal auf Adoptionswebsites nachgeschaut oder nach einem verlorenen Haustier gesucht? Wenn ja, wissen Sie, wie schwierig es ist, über eine schattige Silhouette hinaus zu sehen. Kein Wunder, dass die meisten auf Instagram berühmten Tiere helle Farben haben. Trends kommen auch in Farben.

Warum ist das wichtig? Denn mehr als 27 % der Hundeanwender geben an, dass das Aussehen der wichtigste Entscheidungsfaktor ist.

Auch kulturelle Unterschiede und Standortunterschiede können ein Grund sein. Das Black-Dog-Syndrom existiert in bestimmten Gebieten möglicherweise nicht oder ist im Vergleich zu anderen Tierheimen möglicherweise nicht so offensichtlich.

Trennwand - Hundepfote

Black-Dog-Syndrom: Fakt oder Theorie?

Ehrlich gesagt gibt es keine eindeutigen Beweise dafür, dass dunkel gefärbte Tiere länger in Tierheimen bleiben als hell gefärbte Tiere.

Die Geschichte eines Tieres mit Kindern, Haustieren, Gesundheit, Alter und Verhalten kommt zusammen, um Besitzern dabei zu helfen, die beste Entscheidung zu treffen. Schon das erste Treffen kann über einen Adoptionsvertrag entscheiden. Aber Tierheime und Veterinärpersonal wären anderer Meinung.

Schwarzer Hund liegt auf Gras im Park
Bildnachweis: Los Senderos del Mundo, Shutterstock

Trennbein

Abschluss

Ist das Black-Dog-Syndrom also real? Es ist schwer zu sagen. Die bestmögliche Antwort ist, dass es an manchen Orten real ist und an anderen nicht. In jedem Fall können Sie etwas tun, um das Problem zu beheben.

Adoption und Pflege sind großartige Möglichkeiten, Tiere aus Tierheimen fernzuhalten. Wenn Sie sich nicht dazu verpflichten können, mehr Tiere in Ihrem Zuhause zu haben, versuchen Sie, sich ehrenamtlich in Ihrem örtlichen Tierheim zu engagieren. Es gibt alle möglichen Aufgaben, wie zum Beispiel Zeit mit Hunden verbringen, mit ihnen spazieren gehen, sie füttern und ihre Zimmer putzen. Es hängt von den Bedürfnissen des Tierheims und Ihrem Engagement ab. Egal was passiert, Ihre Zeit macht einen Unterschied.


Bildnachweis: Dimedrol68, Shutterstock