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Der Richter entschied, ob der Angreifer aus dem Zug ins Gefängnis kommt. Wir haben seine Fotos

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Der Täter des grausamen Zugunfalls am 1. November, der die Öffentlichkeit schockierte, wurde heute dem Richter des Stadtgerichts Košice vorgeführt. Matej (29) aus Spišská Nová Ves, dem vom Ermittler der regionalen Kriminalpolizei Košice ein besonders schweres Verbrechen – versuchter Mord in Verbindung mit Aufruhr – vorgeworfen wurde, wurde in Handschellen vor Gericht gebracht. Nach mehr als einer Stunde entschied der Richter, dass er in Untersuchungshaft kommen würde.

Der den Fall leitende Staatsanwalt bestand darauf, dass der Angeklagte in Gewahrsam genommen werden sollte, weshalb er in drei Polizeiautos gleichzeitig zum Gericht gebracht wurde. Matej, gekleidet in eine blaue Jogginghose, wandte sein Gesicht von den Kameras ab und beantwortete die Fragen der Medien überhaupt nicht.

Sollte er für schuldig befunden werden, droht ihm eine Gefängnisstrafe von 15 bis 20 Jahren. Der Angriff ereignete sich am Allerheiligenabend in einem Zug auf dem Weg von Košice nach Žilina, als der Angeklagte einen allein in einem Abteil sitzenden Passagier angriff.

Er griff sie an, nachdem er in Krompachy in den Zug eingestiegen war. Offenbar stach er der Studentin Ľudmila (22) aus Košice mit einem Küchenmesser in den Hals und in die Hand. Mit Stich- und Schnittverletzungen landete sie schließlich im Krankenhaus in Spišskonovo, wo Ärzte ihren Zustand stabilisierten. Ihr Leben wurde von einem temperamentvollen Wärter gerettet, der den Vorhang abriss und die Blutung stoppte.

Der Täter versuchte während der Zughaltestelle am Bahnhof in Spišská Nová Ves zu fliehen, doch zwei Passagiere aus dem Nebenabteil und ein Mitarbeiter des Speisewagens hinderten ihn daran. „Ich habe gesehen, dass er zwei Messer bei sich hatte. Meiner Meinung nach war er nicht ganz bei Verstand“, sagte der Kellner, der an der Festnahme des Täters beteiligt war.

Nach Angaben von Nachbarn aus der Wohnsiedlung Západ, wo Matej allein in der Wohnung seiner Eltern lebt, ging es dem jungen Mann psychisch nicht gut. Sein Vater arbeitet im Ausland und seine Mutter zog zu Verwandten. „Er verhielt sich seltsam. Wir waren überrascht, dass sie ihn hier allein ließen. Auch weil seine Mutter uns erzählte, dass er an Schizophrenie erkrankt sei. Er hatte seltsame Gesichtsausdrücke. „Wir hatten auch Angst, dass er etwas nicht tun würde und alle Bewohner des Mehrfamilienhauses dafür bezahlen würden“, sagten seine Nachbarn.

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