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Der tschechische Laden machte Lebensmittel plötzlich billiger. Die Leute sind begeistert, sie können viel Geld beim Essen sparen

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Es vergeht kaum ein Tag, ohne dass eines der aktuellen Topthemen in den Nachrichten behandelt wird. Und das ist der ständige Preisanstieg, der kein Ende zu nehmen scheint. Während es noch vor wenigen Monaten so aussah, als würden die Preise zu diesem Zeitpunkt langsam aber sicher sinken, ist das Gegenteil der Fall. Sie wachsen immer höher und heute wagt niemand vorherzusagen, wann sie aufhören könnten. Das ist genau der Moment, in dem man sagen kann, dass der Preisanstieg außer Kontrolle geraten ist.

Ein unerwarteter, aber positiver Schritt

Lebensmittel sind ein sehr sensibler Artikel im Einkaufskorb eines jeden Menschen. Über viele Jahre hinweg waren wir es gewohnt, dass einzelne Artikel hin und wieder im Preis anstiegen, um dann wieder auf ihr langfristiges Niveau zurückzukehren. Ein typisches Beispiel war Butter. Erinnern Sie sich nur daran, wie mit dem starken Preisanstieg vor einigen Jahren umgegangen wurde. Dann wurde es aber wieder deutlich günstiger.

Heute ist die Situation völlig anders. Es verteuert absolut alles und es ist nicht mehr zu erwarten, dass die Preise noch einmal deutlich sinken. Es stellt sich jedoch heraus, dass einige Hersteller und Händler diese Bedingung nutzen bzw. missbrauchen und sie noch teurer machen, als sie sein sollte.

Es besteht also preislicher Handlungsspielraum, wie das aktuelle Beispiel der Einzelhandelskette Žabka zeigt. Letzterer betreibt kleinere Geschäfte, ist aber im ganzen Land weit verbreitet. Darin finden Sie praktisch alle notwendigen Waren. Bisher zeichnete es sich durch höhere Preise als die Konkurrenz aus.

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Sie machten Grundnahrungsmittel billiger

Aber das ändert sich. Zu diesem Zeitpunkt beschloss dieses Unternehmensnetzwerk, einen unerwarteten Schritt zu unternehmen, nämlich allgemeine Preisnachlässe. Es handelt sich um mehr als 200 Produkte, insbesondere solche, die den Grundbedürfnissen der Kunden entsprechen. Dabei geht es vor allem um alltägliche Lebensmittel wie Milch, Wurst, Gebäck, Eier, Süßigkeiten oder Getränke. Für diese Produkte verfügen die Ketten meist über einen erheblichen Umfang. Immerhin hat das Landwirtschaftsministerium vor einigen Wochen darauf hingewiesen, dass beispielsweise Schinken irgendwo mit einer Marge von annähernd zweihundert Prozent verkauft wird.

Žabka erklärt, dass man neben der Betonung des breiten Sortiments und der Qualität der Produkte auch mit dem Preis Einfluss nehmen möchte, insbesondere heute, wo die finanzielle Situation der Familien sehr kompliziert ist. Sie sind sehr preissensibel und werden sehr erleichtert sein, wenn ein Geschäft in ihrer Nähe so Pleite geht. Sie können dann je nach Umfang des Einkaufs zwischen einhundert und tausend Kronen pro Monat sparen.

Wir können nur hoffen, dass dies nur der sprichwörtliche erste Schluck ist und dass bald weitere Ketten hinzukommen.

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