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Die Frau verkaufte illegale Süßigkeiten. Sie kaufte sie im Supermarkt und verkaufte die überteuerten als selbstgemacht

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Der Geschmack hausgemachter Desserts ist unverkennbar und jeder zahlt gerne einen Aufpreis für handgemachte und ehrliche Arbeit. Umso überraschender ist es, dass es mehr als einer Frau aus der Slowakei gelungen ist, die Massenproduktion von Desserts aus einem Supermarkt für die erstklassige Qualität hausgemachter Desserts auszugeben. Seien Sie vorsichtig.

Verkauf von Kuchen in sozialen Netzwerken

Das ganze Jahr über wimmelt es in den sozialen Netzwerken von Angeboten zum Verkauf hausgemachter Desserts. Vor diversen Feiertagen oder verlängerten Wochenenden ist das Angebot noch intensiver. Allerdings gibt es unter den ehrlichen selbstgemachten Butterkuchen auch Kuchen, die man im Supermarkt oft mit Rabatt kauft. Diese cleveren Händler werden weiterverkaufen. Manche versuchen, den Umsatz durch Dekorieren oder anderweitiges Schneiden zu steigern, um den Desserts ein möglichst authentisches Aussehen zu verleihen.

Beschwerden sind zwecklos

In der Slowakei wurden die Fälle intensiv bearbeitet, viele Kunden entdeckten den Unterschied zwischen dem Dessert und dem Supermarkt und forderten die Rückerstattung der ausgegebenen Gelder. Leider erfolglos, argumentierten die Verkäufer, dass die Ware bereits übernommen und oft auch verkostet worden sei, und verweigerten die Rückgabe der eingenommenen Beträge.

Foto: Shutterstock

Strafen für Schwarzverkäufe

Konditorei-, Bäckerei- und Lebensmittelbetriebe müssen sowohl bei der Betriebserlaubnis als auch während des Betriebs strenge Hygieneauflagen erfüllen. Auch an die Ausstattung werden Anforderungen gestellt. Um einen Gewerbeschein zu erhalten, müssen die beruflichen Voraussetzungen und die langjährige Berufserfahrung erfüllt sein. Während des Betriebs werden die Betriebe regelmäßig kontrolliert und es besteht nur ein minimales Risiko, dass fehlerhafte Artikel verkauft werden.

Illegale Verkäufe zeichnen sich durch den Einsatz billiger Rohstoffe aus, zudem ist die Lagerung problematisch. Käufer setzen sich dem Risiko aus, ein Produkt zu kaufen, das ihnen gesundheitliche Probleme bereitet. Ganz zu schweigen vom schlechten Geschmackserlebnis. Bevorzugen Sie daher bewährte Konditoreien und informieren Sie sich, ob der Verkäufer über die entsprechenden Genehmigungen für die Herstellung hausgemachter Desserts verfügt. Gleichzeitig schaden illegale Konditoren und Bäcker der Wirtschaft, sie ziehen keine Steuern von ihren Einkünften ab und es ist schwer zu erkennen, welche Einkünfte sie erzielen.

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