Rezepte

Die Kraft des Proteins

114views

Protein ist ein sehr wichtiger Bestandteil einer gesunden, ausgewogenen Hundeernährung. Protein hat im Körper mehrere Aufgaben, beispielsweise den Aufbau und die Reparatur von Muskeln und anderen Körpergeweben. Es wird benötigt, um neue Hautzellen zu bilden, Haare wachsen zu lassen, Muskelgewebe aufzubauen und vieles mehr. Es hilft auch bei der Bildung von Körperchemikalien wie Hormonen und Enzymen, die für eine normale Funktion benötigt werden. Es liefert Energie (wie Kohlenhydrate) und hält das Immunsystem stark.

Proteine ​​bestehen aus Aminosäuren und Hunde benötigen 22 Aminosäuren, um die notwendigen Proteine ​​herzustellen. Der Körper eines Hundes kann etwa die Hälfte dieser benötigten Aminosäuren selbst herstellen, der Rest muss jedoch aus der Nahrung stammen, die Ihr Haustier täglich zu sich nimmt. Da diese Aminosäuren so wichtig sind, werden sie essentielle Aminosäuren genannt. Ein Mangel an essentiellen Aminosäuren kann im Laufe der Zeit zu gesundheitlichen Problemen führen.



Proteinbedarf

Protein ist in Fleisch, Eiern und Milchprodukten sowie einigen Getreidesorten und Hülsenfrüchten enthalten. Der Körper des Hundes kann Protein nicht wie Fett und andere Nährstoffe speichern, daher muss dieser Nährstoff mit der täglichen Nahrung zugeführt werden. Je nach Alter und Aktivitätsgrad Ihres Haustieres variiert der Proteinbedarf. Tiere, die sehr hart arbeiten (z. B. Jagdhunde, Schlittenhunde, Such- und Rettungshunde usw.), benötigen täglich viel mehr Protein als ein Hund, der nicht viel Bewegung bekommt.

Auch trächtige und säugende Tiere benötigen einen deutlich höheren Proteingehalt, um den Bedarf ihres Körpers zu decken. Wenn Tiere krank oder verletzt sind, benötigen sie mehr Protein, um sich zu erholen. Größere Hunderassen müssen im Erwachsenenalter mit einer größeren Proteinmenge gefüttert werden, um ihre Muskeln und ihren Körper in einem optimalen Zustand zu halten. Mit zunehmendem Alter der Tiere nimmt der Proteinbedarf ab, ist aber immer noch notwendig.

Wenn der Proteingehalt höher ist, als der Körper des Tieres benötigt, wird der Überschuss über den Urin aus dem Körper ausgeschieden. Bei einer sehr hohen Proteinzufuhr über einen längeren Zeitraum kann das nicht zur Energiegewinnung benötigte Protein als Fett gespeichert werden. Wenn Sie eine Diät mit zu wenig Eiweiß füttern, kann es im Laufe der Zeit zu Schwächesymptomen, Gewichtsverlust und einem rauen und glanzlosen Fell kommen.

Ein hochwertiges Lebensmittel auswählen

Ein Blick auf die garantierte Analyse auf der Rückseite des Hundefutterbeutels verrät Ihnen den Mindestanteil an Protein im fertigen Produkt. Ein höherer Proteinanteil bedeutet nicht unbedingt, dass Ihr Hund ein besseres Futter erhält, da möglicherweise nicht das gesamte Protein im Produkt vollständig verdaulich ist.

Um eine bessere Vorstellung von der Qualität des Proteins in der Nahrung zu bekommen, suchen Sie nach der Proteinquelle, die in den ersten Zutaten auf der Tüte aufgeführt ist. Zu den hochwertigen Proteinquellen, auf die Sie achten sollten, gehören Hühner-, Rind-, Eier-, Lamm-, Fisch- und Fleischgerichte. Fleischmahlzeiten sind sehr nährstoffreiche Formen von dehydriertem Fleisch (ohne Wasser und Fett), das eine konzentrierte Proteinquelle darstellt. Achten Sie bei der Prüfung der Zutaten auf Mahlzeiten mit einem bestimmten Namen (z. B. Hühnermehl).

Wenn Ihr Haustier einen besonderen Proteinbedarf hat, fragen Sie Ihren Tierarzt nach Futtervorschlägen. Andernfalls werden in einem hochwertigen Hundefutter in den ersten paar Zutaten eine oder zwei hochwertige Proteinquellen aufgeführt und der Anteil beträgt etwa 20–25 Prozent Rohprotein. Das Aussehen und die Aktivität Ihres Hundes sind der beste Hinweis darauf, wie gut sein Futter ihn mit ausreichend Proteinen, Vitaminen, Mineralstoffen usw. versorgt. Wenn er einen gesunden Appetit hat; sein Fell ist glänzend und gesund; er hat leuchtende Augen; und aktiv und immer spielbereit ist, dann tut sein Futter seinen Dienst.

Mehr zu entdecken