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Die Tschechen wissen nicht, wie man den Kamin überflutet. Sie legen das falsche Holz hinein und verbrennen viel mehr als nötig

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Im Winter gibt es vielleicht nichts Romantischeres als einen Abend vor dem Kamin. Wärme, Trost, Frieden. Wer jedoch mit dem falschen Holz heizt, wird statt eines magischen Erlebnisses schnellstmöglich einen Besuch beim Schornsteinfeger veranlassen und zudem viel Geld ausgeben. Ein Kamin ist ein gewisser Luxus. Wenn Sie also Glück haben, nehmen Sie Ihren Verstand zusammen und erhitzen Sie ihn mit dem dafür vorgesehenen Holz. Jedes Holz hat eine leicht unterschiedliche chemische Zusammensetzung, einen anderen Feuchtigkeitsgehalt und damit einen anderen Heizwert, was in der Praxis bedeutet, dass es unterschiedlich brennt.

Vorsicht vor nassem Holz

Die Feuchtigkeit des Holzes selbst hat den grundlegendsten Einfluss auf seinen Brennwert. Daher niemals mit feuchtem oder feuchtem Holz heizen. Dann erhalten Sie genau die richtige Menge an Rauch und Teer, während die Flamme selbst sehr schwach ist. Auch längeres Heizen mit nassem Holz verstopft den Kamin, verschmutzt das Glas und verstopft den Schornstein. Der ideale Feuchtigkeitsgehalt des Holzes, das Sie im Kamin erhitzen möchten, liegt zwischen 12-15 %, der maximal tolerierbare Wert liegt bei 20 %. Dieses Holz trocknet an einem überdachten, belüfteten und vor Regen geschützten Ort etwa 2 Jahre lang. Wenn Sie sich über die Trockenheit Ihres Holzes nicht sicher sind, können Sie einen speziellen Feuchtigkeitsmesser für Holz kaufen, den Sie hineinstecken und so den Feuchtigkeitsanteil ermitteln.

Wie spare ich?

Während ein Kilogramm nasses Holz 2000–2500 kcal/Stunde produziert, kann ein Kilogramm trockenes Holz 3500–4000 kcal/Stunde verarbeiten. Sie heizen also buchstäblich die Fenster von Ihnen, wessen Fenster Sie kennen, mit feuchtem Holz und haben trotzdem keine große Flamme.

Nur Hartholz für den Kamin

Eiche, Buche, Esche, Hainbuche oder Holz von Obstbäumen. Diese Hölzer brennen mit einer strahlenden Flamme, hinterlassen viel rotglühende Glut und strahlen sehr lange Wärme ab. Eiche ist am beliebtesten, da sie sehr langsam brennt. Buche und Esche sind am besten geeignet, sie sind leicht anzuzünden, trocknen schnell und ihr Feuer hat helle Flammen.

Foto: Shutterstock

Was sollte auf keinen Fall wieder aufgewärmt werden?

Späne, Sperrholz, Parkett, gewachste Gegenstände oder Abfall. Erstens verschmutzen Kamin und Schornstein sehr schnell und zweitens werden gefährliche giftige Dämpfe in die Luft abgegeben.

Und wenn ich nicht mit Holz heizen möchte?

Holz zu finden kann manchmal etwas mühsam sein, das steht fest. Setzen Sie dann auf ökologische Holzbriketts, die aus reinem Sägemehl gepresst werden, also solche, die nicht mit Leimen und anderen chemischen Stoffen in Berührung gekommen sind.

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