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Es ist hier. Der Staat wird Geld von Rentnern in der Tschechischen Republik eintreiben. Sie werden sich demütigen müssen

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Rentner in der Tschechischen Republik sind mit einer Unannehmlichkeit nach der anderen konfrontiert. Neben der Tatsache, dass die Zahlen im Rentensystem nicht mehr bekannt sind und größere Rentenerhöhungen daher in den kommenden Jahren absolut ausgeschlossen sind, gibt es noch weitere Faktoren, die Senioren verärgern.

Warum tun sie das?

Zunächst einmal handelt es sich um eine Neuheit, über die noch nicht viel gesprochen wurde, die Rentner aber ab dem 1. Juli 2024 mit voller Wucht treffen wird. Das Finanzministerium hat entschieden, dass Personen im Rentenalter keinen Anspruch mehr auf staatliche Unterstützung für das Rentensparen haben.

Dieses Finanzprodukt nutzten viele Rentner vorrangig, da sie es als das vorteilhafteste empfanden. „Ja, ich habe Altersvorsorge und verstehe nicht, warum sie uns jetzt davon ausschließen wollen. Schließlich sparen wir so nur für die Hintertür,“, sagt der siebzigjährige Herr Karel.

Mit dem Ausschluss von der Altersvorsorge hat er nicht ganz recht. Er kann es weiterhin nutzen, solange er nicht damit rechnet, dass der Staat dazu beiträgt. Das Ministerium argumentiert, dass es für diejenigen, die bereits eine Rente vom Staat beziehen, keinen Sinn macht, mit einem Beitrag für eine Rente zu sparen.

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Es wird viel Geld verloren gehen

Interessant ist dabei, dass bei allen anderen der maximale Staatsbeitrag im Gegenteil erhöht wurde. Als würde der Staat einen Teil der Sparer loswerden und den anderen verbessern können. Es ist nur logisch, dass es Rentnern und Pensionskassen überhaupt nicht gefällt.

Gleichzeitig machen sie darauf aufmerksam, dass das gesamte Rentensparsystem viel Geld verlieren wird. „Kurzfristig steht ein Abfluss von bis zu 100 Milliarden Kronen auf dem Spiel. In einer von Ipsos für uns durchgeführten Umfrage gaben drei Viertel der Rentner an, dass sie nach dem Ende des Zuschusses nicht mehr für ihre Rente sparen wollten oder darüber nachdachten.“ erklärte Jan Sedláček vom Verband der Rentenunternehmen.

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Gleichzeitig sind es unerwartet viele Menschen, die davon betroffen sind. Pensionsfonds werden derzeit von etwa einer Million Tschechen genutzt, die bereits im Rentenalter sind. Sie alle verlieren Geld. Darüber hinaus kann es auch rückwirkend passieren, wenn sie den Vertrag früher als nach fünf Sparjahren kündigen.

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