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Herr Jirka zeigte, wie man den Rasen auch in Zeiten großer Dürre grün hält. Gleichzeitig wird Wasser gespart

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Hohe Temperaturen sind nicht gut für Rasenflächen oder Zierblumen, Sträucher und Bäume. In den Sommermonaten müssen einige Regeln beachtet werden, damit der Garten grün bleibt.

So gießen Sie richtig

Gießen Sie vor allem früh morgens und später abends, wenn die Sonnenstrahlen nicht auf die Blätter der Pflanzen fallen. Sonst würden die Blätter verbrennen und das Wasser würde sehr schnell verdunsten. Ebenso ist es besser, zu gießen, wenn es windstill ist, denn auch der Wind erhöht die Verdunstung der Bodenfeuchtigkeit.

Wir müssen mit ausreichend Wasser gießen, da das Wasser sonst nicht bis zu den Wurzeln der Pflanzen gelangt, sondern nur in der oberen Bodenschicht verbleibt. Wir gießen die Pflanzen also seltener, dafür aber mit einer größeren Menge Wasser, damit es tief genug eindringt.

Herr Jirka kümmert sich regelmäßig um seinen Rasen und gibt Tipps, wie man den Rasen auch in Zeiten großer Dürre grün hält.

Damit der Rasen grün bleibt, muss die Mähintensität in Zeiten höherer Temperaturen oder sogar extremer Trockenheit reduziert oder sogar ganz eingeschränkt werden. Stellen Sie den Mäher beim Mähen auf die höchste Längeneinstellung, um das Gras hoch genug zu halten. Nur so können Sie die Wasserverdunstung reduzieren und mehr Feuchtigkeit speichern. Ist der Boden noch trocken, muss der Rasen regelmäßig bewässert werden.

Foto: Shutterstock

Benutze die Fässer

Wie oben erwähnt, muss ein grüner Rasen regelmäßig bewässert werden. In Zeiten großer Dürre jeden Tag, vorzugsweise abends. Sie können mit Leitungswasser gießen, es wird jedoch empfohlen, es vor der Verwendung stehen zu lassen. Das gilt auch für Brunnenwasser. Wenn Sie sofort gießen, ist das Wasser möglicherweise zu kalt für die Pflanzen. Das optimale Wasser zum Gießen hat Raumtemperatur.

Wenn Sie keinen Zugang zu einer Wasserversorgung haben oder keinen Brunnen haben, können Sie die passive Wassersammlung nutzen. Sie können Wasser in Fässern im Garten oder in einem Rückhaltebecken sammeln. Gleichzeitig können Sie beim Anlegen eines Gartens das Gelände nutzen, bei der Terrassierung hilft die Hanglandschaft dabei, Wasser zurückzuhalten. Auch der Teich im Garten ist ein hervorragender Regenwasserspeicher.

Ein weiterer Helfer kann das Mulchen sein, das die Feuchtigkeit im Boden hält. Sie können bereits beim Mähen mulchen. Wenn die gemähten Stücke nicht sehr lang sind, müssen Sie keinen Grasschnittkorb auf den Mäher stellen und den Grasschnitt einfach auf den Boden fallen lassen. Wenn Sie nach längerer Zeit mähen, muss das geschnittene Gras in kleinere Stücke zerkleinert und anschließend gleichmäßig auf dem Rasen verteilt werden. Diese Schicht schützt das Gras vor der Sonne und hilft gleichzeitig, Feuchtigkeit zu speichern.

Foto: Shutterstock