Alle

Hund im Bett oder nicht? Das sind die Vor- und Nachteile

24views

In den Niederlanden gibt es etwa 1,5 Millionen Hunde, von denen nicht weniger als dreißig Prozent manchmal im oder auf dem Bett ihres Besitzers schlafen dürfen. Der Hauptgrund, warum Menschen es nicht wollen, hat mit Hygiene zu tun. Sie finden es eklig, wenn ihr Hund nach draußen geht und dann diese Bakterien mit sich bringt und Haare und eventuelle Parasiten im Bett zurücklässt. Doch neben diesen unhygienischen Nachteilen bringt das Schlafen eines Hundes im Bett auch viele Vorteile mit sich. Wir listen die Vor- und Nachteile auf:

Die Vorteile, wenn Sie mit Ihrem Hund im Bett schlafen

Da es sich bei Hunden um Rudeltiere handelt, bedeutet das, dass sie am liebsten mit anderen Artgenossen oder Menschen zusammenleben und auch gerne miteinander schlafen. Bei der Berührung von Hund und Halter wird der Stoff Oxytocin ausgeschüttet, der auch Kuschelhormon genannt wird. Dies senkt die Herzfrequenz und reduziert somit den Stress bei Mensch und Tier. Darüber hinaus gibt es ein sicheres Gefühl, sodass Sie beide besser schlafen.

Auch das gemeinsame Schlafen stärkt die Bindung, auch wenn Ihr Hund am Fußende des Bettes schläft. Dadurch entsteht ein sicheres Gefühl, das das Vertrauen zwischen Hund und Halter erhöht. Amerikanische Untersuchungen haben gezeigt, dass Frauen, die ihren Hund im Bett schlafen lassen, früher einschlafen und glücklicher aufwachen.

Kurz gesagt: Zusammen schlafen ist definitiv keine schlechte Idee, vor allem aus mentaler Sicht.

Die Nachteile des Schlafens mit Ihrem Hund im Bett

Der Hauptgrund, warum Besitzer nicht möchten, dass ihre Hunde im Bett schlafen, hat mit der Hygiene zu tun, und auch dafür gibt es einiges zu sagen. Während der Veronica Inside Morning Show riet das RIVM, nicht mit Ihrem Hund oder Ihrer Katze zu schlafen. Es kann gesundheitsschädlich und sogar gefährlich sein. Verschiedene Studien haben gezeigt, dass Hunde Kotbakterien, Zoonosen, Wurmeier und Ektoparasiten wie Zecken und Flöhe in sich tragen und diese daher auch mit ins Bett nehmen können. Ältere Menschen, Schwangere, Kinder und Menschen mit geschwächtem Immunsystem sind gesundheitlich am stärksten gefährdet und sollten daher nicht mit einem Haustier im Bett schlafen.

Darüber hinaus besteht eine gute Chance, dass Ihre Nachtruhe regelmäßig gestört wird, wenn ein Hund im Bett liegt. Viele Hunde machen laute Schnarch- oder Schmatzengeräusche und große Hunde nehmen oft viel Platz ein. Dadurch nehmen Sie manchmal eine weniger angenehme Haltung ein, um Ihren Hund nicht zu stören.

Hund im Bett? Darauf sollten Sie achten

Hundebesitzer sind wahrscheinlich an die vielen Haare überall im Haus gewöhnt, auch nachdem Sie gerade geputzt haben. Wenn Sie Ihren Hund im Bett schlafen lassen, müssen Sie sich deutlich mehr damit auseinandersetzen. Deshalb ist es wichtig, das Bett mindestens wöchentlich zu wechseln und das Zimmer regelmäßig zu saugen.

Regelmäßiges Bürsten Ihres Hundes führt zu deutlich weniger Haarausfall. Es ist auch wichtig, Ihren Hund ab und zu zu entwurmen und zu entflohen. Darüber hinaus gibt es auch viele Hunderassen, wie zum Beispiel den Labradoodle oder den Bedlington Terrier, die nicht oder nur wenig haaren. Schließlich hilft es, Ihren Hund nach dem Spaziergang abzutrocknen oder zu reinigen, damit er weniger Schmutz auf Ihr Bett bringt.

Möchten Sie Ihren Hund in der Nähe haben, aber nicht im Bett? Dann können Sie sein Körbchen oder seinen Schlafplatz in Ihr Zimmer verlegen. Das hat viele Vorteile, hält Ihr Bett aber viel sauberer!

Was denken die Follower über RTL Wonen?

Wir haben auch unsere Follower auf Instagram nach ihrer Meinung gefragt: Soll man einen Hund im Bett haben oder nicht? Das denken Sie:

Das Ergebnis: 28 % finden es angenehm, einen Hund im Bett zu haben, die Mehrheit, 72 %, findet es jedoch schmutzig.

Wir haben auch viele sehr süße Fotos erhalten.