Gesundheit und Wellness

Massenvorwölbung aus dem Vaginalbereich bei Hunden

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Vaginale Hyperplasie und Prolaps bei Hunden

Unter vaginaler Hyperplasie und Vaginalprolaps versteht man eine Masse, die aus dem Vaginalbereich herausragt. Der Zustand ähnelt in seiner Natur einem mit Flüssigkeit gefüllten Gewebe (Ödem). Wenn es schwerwiegend ist, kann es das normale Wasserlassen verhindern. Vaginale Hyperplasie betrifft Hunde jeden Alters, obwohl sie häufiger bei jüngeren Tieren auftritt. Das Ergebnis ist bei den meisten Tieren positiv, die Wahrscheinlichkeit, dass die Erkrankung erneut auftritt, ist jedoch hoch.

Symptome und Typen

Hyperplasie vom Typ 1 tritt auf, wenn eine leichte Vorwölbung vorliegt, auch wenn diese nicht aus der Vulva selbst austritt. Bei einer Typ-2-Hyperplasie hingegen ragt das Vaginalgewebe tatsächlich durch die Vulvaöffnung hervor. Während sich Hyperplasie vom Typ 3 auf die donutförmige Masse bezieht, die äußerlich sichtbar ist.

Es gibt mehrere Anzeichen, die bei dieser medizinischen Störung auftreten können, darunter Lecken im Vaginalbereich, Unwilligkeit zum Kopulieren und Schmerzen beim Wasserlassen (Dysurie).

Ursachen

Diese Störung kann fast jede Rasse betreffen. Diese Rassen leiden jedoch häufiger unter dieser Krankheit: Labradore, Chesapeake Bay Retriever, Deutsche Schäferhunde, Springer Spaniels, Walker Hounds, Airedale Terrier und American Pit Bull Terrier.

Diagnose

Bei der körperlichen Untersuchung fällt möglicherweise eine runde Masse auf, die im Vulvabereich des Tieres hervorsteht. Um den Schweregrad und die Art der Erkrankung festzustellen, wird eine vaginale Untersuchung durchgeführt. Bei Berührung kann sich das Gewebe des Tieres trocken anfühlen.

Behandlung

Die Behandlung erfolgt in der Regel ambulant. Wenn eine hervorstehende Masse vorhanden ist, ist es wichtig, den Bereich sauber zu halten und auf Probleme beim Wasserlassen zu achten, da diese häufig vorkommen. Die Wiederholungsrate ist hoch; Bei 66–100 % der Tiere kehrt der Gesundheitszustand nach der Behandlung zurück.

Leben und Management

Wenn das Tier nicht in der Lage ist zu urinieren, ist dies ein Zeichen für eine ernste Erkrankung und sollte sofort behandelt werden. Der Ausgang für das Tier ist positiv, es kann jedoch zu Komplikationen kommen, wenn die Harnröhre betroffen ist.

Verhütung

Es gibt derzeit keine Präventionsmethoden für diese Erkrankung.

Siehe auch