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Tschechen hätten Lidl-Filialen fast demoliert. Sie strebten nach großen Rabatten

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So etwas gab es schon lange nicht mehr. Obwohl es eine bekannte Tatsache ist, dass die Tschechen Sonderangebote und Rabatte lieben, sind sie es normalerweise gewohnt, relativ kultiviert damit umzugehen. Doch nun hat sich das unerwartet noch einmal geändert. Die Handelskette Lidl hat ein gewöhnliches Lebensmittel in Form von Eiern in ihr Aktionsangebot aufgenommen, allerdings zu einem äußerst attraktiven Preis.

Ein solches Angebot ist nicht ersichtlich

Für einen Teller mit dreißig Eiern verlangte Lidl nur 99 Kronen. Das ist ein Preis, den man schon lange nicht mehr in den Regalen gesehen hat. Im Gegenteil: In letzter Zeit beobachten sie nur noch, wie der Preis für Eier steigt. Normalerweise wird diese Menge bereits für fast das Doppelte verkauft, wobei die Landwirte berichten, dass Eier noch teurer werden und es aufgrund der Vogelgrippe zu Engpässen kommen kann.

All dies verursachte etwas, was wir schon lange nicht mehr gesehen hatten. In vielen Lidl-Märkten bildeten sich bereits vor der Öffnung Warteschlangen, und als sich die Türen endlich öffneten, stürmten die Leute mit Eiern buchstäblich zu den Regalen und begannen, sie in großen Mengen zu nehmen.

An manchen Orten verschwanden die Eier einfach sofort, an anderen Orten gab es jedoch auch kleinere Konflikte zwischen den Kunden, verständlicherweise aufgrund der Menge, die sie einnahmen, während andere möglicherweise nicht genug hatten.

Foto: Shutterstock

Kunden wurden ermittelt

Die Mitarbeiter der Lidl-Filialen berichteten daraufhin, dass die Leute die billigen Eier tatsächlich in wenigen Minuten zerlegt hätten und sie in jeder Filiale mehrere Paletten hätten. Es gab keinen Unterschied zwischen den Städten. Das Interesse war sowohl in Prag als auch vielleicht auch in Ústí nad Labem groß. Dort war es sogar so groß, dass die Leute in der Zeit, die das Personal brauchte, um sie vom Lager zum Verkaufsort zu bringen, eine ganze Palette auseinandernahmen. Dort war nur ein leerer Wagen angekommen.

Die Geschäfte versuchten dann vorübergehend, jemanden daran zu hindern, zehn Teller, also 300 Eier, zu kaufen. Manche begrenzten zum Beispiel die Kaufoption auf zwei Plata, was ihnen aber oft nichts nützte. Die Menschen waren laut und weigerten sich, auf den erkämpften Lohn zu verzichten. Stellenweise schienen sie bereit zu sein, sie in irgendeiner Weise zu verteidigen.

Obwohl das Eier-Schnäppchenangebot bei Lidl eigentlich die ganze Woche gültig sein sollte, endete es im Grunde schon nach wenigen Minuten. Auf der Website der Kette ist lediglich ein höflicher Hinweis zu sehen, dass dieses Produkt aufgrund einer unerwarteten Marktsituation nur in begrenzter Menge geliefert wurde

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