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Wer diese Pflanze in seinem Garten in der Tschechischen Republik anbaut, ist in Schwierigkeiten. Er kassiert sofort eine saftige Geldstrafe

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Es spielt wirklich keine Rolle, was Sie in Ihrem Garten anbauen oder was dort wächst. Obwohl es Ihr Eigentum ist und Sie dort in gewisser Weise tun und lassen können, was Sie wollen, gibt es Regeln, die nicht gebrochen werden sollten. Und in diesem Fall handelt es sich zum Beispiel definitiv nicht um Cannabis, das man vermutlich zunächst als verbotene Pflanze vermuten würde.

Was wächst hier?

Dies ist eine wirklich heimtückische Pflanze, die aus dem Kaukasus zu uns kam. Es handelt sich um eine äußerst invasive Magnolienart. Sein Name ist schon abstoßend, aber das ist noch lange nicht alles. Es kam erstmals zu Beginn des 19. Jahrhunderts auf das Gebiet der Tschechischen Republik. Er wird zwei bis fünf Meter hoch und etwa 2,5 Meter breit.

Als der Bolschewnik zum ersten Mal hierher gebracht wurde, dachten die wohlhabenderen Familien, er sei eine schöne Zierpflanze, die sie in ihren Gärten pflanzen könnten. Aber es verbreitete sich sehr schnell nicht nur in der gesamten Tschechischen Republik, sondern auch in Europa. Damals wurde klar, dass es sich um eine sehr invasive Art handelte, die die einheimische Vegetation verdrängte.

Das ist jedoch noch lange nicht alles. Bolsevnik enthält giftige Substanzen, die bei Kontakt mit der menschlichen Haut Blasen, Entzündungen und Rötungen verursachen. Darüber hinaus ist es überhaupt nicht einfach, die Pflanze loszuwerden, und es ist auch finanziell anspruchsvoll.

Er ist sehr hartnäckig

Denken Sie nicht einmal daran, einen prächtigen Bolschewnik in Ihrem Garten zu pflanzen. Auch nach dem Gesetz Nr. 26/2004 Slg., das die Pflichten eines Kräuterheilkundlers regelt, müssen Sie es so schnell wie möglich loswerden, wenn es bei Ihnen zu Hause auftaucht. Wer es selbst in Angriff nehmen möchte, sollte dies in Schutzkleidung tun. Vergessen Sie außerdem nicht, die gesamte Pflanze einschließlich der Wurzeln zu entfernen.

Bolševník gehört zu den zweijährigen Pflanzen, aber das ist nur ein scheinbares Positives der ganzen Sache. Seine Samen können über mehrere Jahre hinweg keimen. Seien Sie also nicht überrascht, dass es auch nach dem Entfernen regelmäßig wieder auftritt. Die vollständige Ausrottung kann durchaus drei bis vier Jahre dauern.

Wenn Sie bereits einen Bärenklau in Ihrem Garten haben und ihn noch nicht entfernt haben, dann achten Sie zumindest darauf, dass Kinder nicht damit in Kontakt kommen. Wenn sie anfangen, damit zu spielen und zum Beispiel an den Stielen zuzupfen, kann das sehr unangenehme Folgen haben.

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