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Wie sich die Sonne auf die Augengesundheit von Kindern und Erwachsenen auswirkt

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UV-Strahlen schädigen fast jeden Teil Ihres Auges, von der klaren Hornhaut vorne bis zur lichtempfindlichen Netzhaut hinten sowie den empfindlichen Augenlidern und der Haut rund um die Augen. Egal ob es bewölkt ist, regnet, neblig ist oder sogar schneit – die Sonne erzeugt immer noch UV-Strahlen und diese Strahlen können die Wolkendecke durchdringen.

Übermäßige UV-Strahlung beschleunigt nicht nur die Alterung des Auges und seiner Strukturen, sondern erhöht auch das Risiko für bestimmte Augenkrankheiten und Sehstörungen.

Eine der besten Möglichkeiten, Sonnenschäden an Ihren Augen vorzubeugen, besteht darin, sich nicht zwischen 10 und 16 Uhr im Freien aufzuhalten, wenn die UV-Strahlung am höchsten ist.

Natürlich ist dies nicht immer möglich, daher ist es sehr wichtig, zusätzliche Maßnahmen zu ergreifen, um Ihre Augen unterwegs zu schützen.

Sonnenbrillen sind natürlich die erste Verteidigungslinie. Tragen Sie sie überall dort, wo Sie unterwegs sind. Wählen Sie Brillen mit großem Rahmen, idealerweise Modelle, die die Augen umschließen, um zu verhindern, dass UV-Strahlen an den Seiten der Brille eindringen. Stellen Sie sicher, dass die von Ihnen gewählte Sonnenbrille 100 % UV-Schutz bietet. Kombinieren Sie Ihre Brille mit einem Hut mit breiter Krempe.

Deshalb sollten Sie auch die Augen Ihrer Kinder das ganze Jahr über mit einer geeigneten Sonnenbrille schützen. Kleinkinder und jugendliche Studenten sind durch die ultravioletten Strahlen der Sonne viel stärker gefährdet als Erwachsene.

Kinder sind noch stärker gefährdet, da die Netzhaut eines Kindes 70 % mehr Licht absorbiert als die eines Erwachsenen.

Gleichzeitig sind helle Augen noch empfindlicher, da ihre Pupillen weniger pigmentiert sind.

Denken Sie daran, dass Sie auch beim Tragen von Kontaktlinsen eine Sonnenbrille tragen sollten, auch wenn die Linsen Schutz vor UV-Strahlen bieten.

Welche Gruppen sind am anfälligsten für UV-Strahlung?

-Kinder, weil sie einen größeren Pupillendurchmesser und eine klarere Linse haben.

– Diejenigen, die sich einer refraktiven Operation unterzogen haben.

– Personen, die Katarakte haben oder sich einer Kataraktoperation unterzogen haben.

– Personen mit Glaukom, diabetischer Retinopathie, Makuladegeneration, Aniridie, Alfismus, Retinitis pigmentosa, Aphakie und Photophobie.